Daniel Brandstetter
Wenter

Auge_Gottes_Rom_1

Wenten
Familienaufstellung
Beratung
Silberwasser

Lehrer

»Wir arbeiten hier mit Menschen.«


»Was du in anderen entzünden willst,
muss in dir selbst brennen.«


»Tue Gutes und es kehrt zu dir zurück.«

Ein erfüllendes Berufsleben ist eine wichtige Grundlage für ein glückliches Leben. Umso besser, wenn man seinen Beruf als Berufung empfindet. An der HTL Waidhofen/Ybbs darf ich seit vielen Jahren Schüler in Mathematik, Geographie, Geschichte und Politische Bildung begleiten und ihnen Freude und Begeisterung für diese Gegenstände weitergeben. Als Klassenvorstand bin ich außerdem für das allgemeine Wohlergehen meiner Klasse verantwortlich.

Ich durfte selbst mehrere gute Lehrer haben und von ihnen lernen.Sie sind zu Leuchttürmen meines Lebens geworden und Richtschnur für mein Handeln als Lehrer.

In jeder Unterrichtsstunde sollte sich ein Lehrer so verhalten, dass er selbst gerne als Schüler in dieser Stunde gewesen wäre, d.h. keine Angst, viel Humor, einfache und zielführende Erklärungen, viele Beispiele, Verknüpfungen zu aktuellen Themen, wodurch ein solides Fundament entsteht.

 

     > Rede anlässlich der Maturafeier der 5AHET 2019 (pdf)

»Die Maximierung der Menschlichkeit ist der größte Gewinn.«   Josef Zotter

Schulschlussparty der 4AHETS am 3.7.2021 mit einer Überraschungstorte für den frisch gebackenen Herrn Doktor:

Im Juni 2010 begann ich, an der HTL Waidhofen an der Ybbs ein Bläserensemble aufzubauen, das mehrmals im Laufe des Schuljahres die Feiern der Schulgemeinschaft (Gottesdienste, Maturafeiern, Schulfeiern,...) mit festlicher Musik umrahmt. Dabei erklingen u.a. Fanfaren, Ouvertüren, Choräle etc. von G. F. Händel, J. S. Bach, J. E. Moore, J. Messner, E. Elgar,
Chr. W. Gluck, F. Schubert, K. Rosner (Opernball-Fanfare) und anderen.
Die Besetzung besteht derzeit aus 1. und 2. Trompeten, Klarinette, Waldhörner, Tenorhörner, Posaunen und Pauken. Aktuell spielen rund 25 Schüler mit vollem Einsatz sowie großer Freude und Begeisterung mit.

»Ohne Musik wäre das Leben ein IrrtumFriedrich Nietzsche

Schulanfangsgottesdienst im September 2022:
Opernballfanfare von Karl Rosner zum Ansehen und Anhören:

Orgel

»Orgelspielen heißt,
einen mit dem Schauen der Ewigkeit
erfüllten Willen offenbaren.«   Charles-Marie Widor

Die Liebe zur Kirchenmusik liegt in meiner Familie. Mit 14 Jahren durfte ich mit dem Orgelspielen anfangen und ich bin dankbar für diese Gabe. Der Klang der Orgel erhebt das Herz und die Seele, umso mehr, wenn man selbst darauf spielen und die Schwingungen direkt spüren kann.

»Bach ist Anfang und Ende aller Musik.«   Max Reger

 

»Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen.«   Ludwig van Beethoven

Die Musik von Johann Sebastian Bach (1685-1750) liegt mir besonders am Herzen. Sie verbindet Himmel und Erde und zeigt uns den Weg in die Ewigkeit, oder wie Friedrich Nietzsche meinte: „Bei Bachs Musik ist uns zumute, als ob wir dabei wären, wie Gott die Welt erschuf.“ Meine Orgellehrerin am Konservatorium in Wien meinte dazu: „Und geht es Ihnen noch so schlecht - hören oder spielen Sie Bach und die Welt ist wieder in Ordnung.“ Und sie hatte völlig recht.

Die Kaiserhymne von Joseph Haydn ist ein besonders kostbares Musikstück, da dessen Melodie tief zu Herzen geht. Jeden Abend vor dem Schlafengehen soll Joseph Haydn seine Hymne am Klavier gespielt haben. Auch ich spiele sie sehr gerne auf der Orgel.

     > Hymne mit Originaltext zum Anhören

»Entdecke dein Potential.
Entwickle deine Talente.
Lebe die Vielfalt.«

Restaurieren

»Altes zu neuem Leben erwecken.«

Die Liebe zu alten Sachen liegt bei mir in der Familie. Es begann etwa 2010 mit einem alten Schubladenkasten, den ich auf einem Flohmarkt erstanden habe. Gemeinsam mit meinem Lehrmeister konnte ich diesen renovieren und viel dabei lernen. Es folgten mehrere Objekte, denen wir gemeinsam neues Leben einhauchten. Nun bin ich so weit, allein Hand anzulegen und restauriere alte Möbel, Tische, Sessel, Regale, Rahmen,... Zuletzt kam eine Drechselbank hinzu, um fehlende Teile zu ergänzen. Mit alten Methoden, wie dem Furnieren oder dem Polieren mit selbst angesetztem Schellack, bringe ich Altes wieder zum Glänzen.

Restaurieren ist ein kreativer Prozess. Schon zu Beginn hat man meistens das Fertige vor dem geistigen Auge. Der Weg dorthin ist das Ziel. Die Beschäftigung mit alten Möbeln ist somit ein meditativer Vorgang, in dem die Möbel eine Renaissance erleben und ihnen eine neue Seele eingehaucht wird.

Schreibtisch um 1880

Goldener Rahmen

Goldener Rahmen

Drechseln

»Kleinigkeiten gereichen zur Vollkommenheit,
aber Vollkommenheit ist keine Kleinigkeit.«
Michelangelo

Der Lehrling und sein Meister (2014)

»Trete nicht in die Fußstapfen anderer,
sondern hinterlasse deine eigenen Spuren.«

Archiv

»Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht verstehen
und die Zukunft nicht gestalten.«   Helmut Kohl

Daniel Brandstetter, Gemeindearchivar, Dissertation in Geschichte, 2021

Als ich 2006, nach dem Tod meines Großvaters Josef Brandstetter, damit begann, meine Vorfahren zu erforschen, wusste ich noch nicht, wohin mich mein historisches Interesse führen würde. Da mein Großvater über Jahrzehnte hindurch beim Kirchenchor in St. Peter in der Au mitgesungen hatte und ich dort nach wie vor als Organist tätig bin, begann ich als nächstes, die Geschichte der Kirchenmusik in meinem Heimatort zu erforschen. Aus dieser mehrjährigen Forschung entstand ein umfangreiches Buch. 2009 brachte ich ein Exemplar davon dem damaligen Bürgermeister Gerhard Wieser. Ich wollte ihm dieses für das Gemeindearchiv übergeben, doch er meinte lapidar: „Archiv haben wir keines, aber das kannst du auch gleich machen.“ So wurde ich 2009 ehrenamtlicher Gemeindearchivar.

2013 beauftragte mich die Agrargemeinschaft St. Peter in der Au, ihre Entstehung und Entwicklung aufzuarbeiten. Daraus entstand eine Broschüre mit 20 Seiten, die in mir den Anstoß gab, mich noch intensiver mit diesem Thema auseinanderzusetzen. 2015 reifte in mir der Plan, die Forschungen und Erkenntnisse über die Agrargemeinschaft St. Peter in der Au, die aus der Marktcommune St. Peter in der Au entstanden war, in einer Dissertation zu bearbeiten. Im Laufe der Zeit fand ich zu diesem Thema immer mehr Informationen, Archivalien, Urbare, Akten etc. in verschiedensten Archiven.

Im Juni 2021 konnte ich das Doktoratsstudium in Geschichte mit Auszeichnung abschließen. Mein Dank gilt Professor Martin Scheutz für die umsichtige und kompetente Betreuung dieser Dissertation am Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien.

     > Gesamte Dissertation in der Universitätbibliothek Wien (pdf)

Die Dissertation stellt auf 480 Seiten die Gemeinschaft der 60 ältesten Bürgerhäuser von St. Peter in der Au, deren Anteilsrechte an agrarischen Gemeingütern sowie die Entwicklung der gemeinsamen Wälder, Wiesen, Weiden und Ackerflächen umfassend dar. Außerdem wird ein Ausblick und Vergleich auf ähnliche Gemeinschaften geboten.

Im Nachhinein gesehen war der Weg von der Erforschung meiner Vorfahren und der Entwicklung der Kirchenmusik in meinem Heimatort, über die Gründung eines Gemeindearchivs und der Verfassung lokalhistorischer Beiträge hin zur Dissertation für mich bereits vorgegeben, denn das eine führte zum anderen, ohne es je selbst zu ahnen.

Gemeindearchiv St. Peter in der Au

Fotos © uschiwolf.at

»Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.«
Sokrates

Tarock

Seit meiner Gymnasialzeit in Seitenstetten gibt es eine Tarockpartie, in der ich mitspiele. Nach wie vor spielen wir mehrmals im Jahr dieses anspruchsvolle Kartenspiel. Wir rufen den 19er und versuchen, die vier Vögel Pagat, Uhu, Geier und Amsel zur richtigen Zeit durchzubringen.

»Sag das, was du denkst.
Mach das, was du sagst.
Sei das, was du machst.«

Daniel Brandstetter

 

Mag. Dr.
Daniel Brandstetter
Wenter

Tel. 0680 / 334 777 0
hofgasse25@gmail.com

Praxis: Hofgasse 25, 3352 St. Peter in der Au